Micha B.’s Dreckschipp’ voll Geröstete

rohgeröstete Bratkartoffeln mit Kräuter-Flair

Zutaten

 

600 gKartoffeln, festkochende
150 gProsciutto cotto, gewürfelt
1Gehackte Zwiebel(n)
3Gehackte Knoblauchzehen
1Spitzpaprika, gehackt
2Zweige frischer Rosmarin
1/2TL Kümmelsaat, ganz
2EL Olivenöl
1TL Butter
1TL Bratkartoffelkräutermischung
Chili-Zitronen-Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und kurz in kaltes Wasser legen, damit die Stärke austreten kann. Das ist wichtig, denn nur so werden die Bratkartoffeln nicht matschig, sondern schön knusprig.

Öl und Butter in eine Pfanne geben und auf der höchsten Stufe erhitzen, die Kartoffel durch ein Sieb abgießen und zusammen mit dem Kümmel, Rosmarin und der Bratkartoffelkräutermischung in die heiße Pfanne geben, sofort die Pfanne mit einem Deckel verschließen. Nach etwa fünf Minuten die Kartoffeln das erste Mal wenden und dann immer wieder zwischendurch wenden, ggf. die Hitze reduzieren, jedoch nach jedem Wenden den Deckel wieder auf die Pfanne setzen, damit die Kartoffeln vom Dampf gegart werden können. Etwa 35 Minuten braten. Ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die gewürfelte Zwiebel, den Knoblauch, die Paprika und den Prosciutto auf die Kartoffeln geben, ohne sie mit den Kartoffeln zu vermischen. Die Zwiebeln etwa 5 Minuten in der geschlossenen Pfannen dünsten und dann erst mit den Kartoffeln vermischen. Noch etwa fünf Minuten offen braten.

Die fertigen Bratkartoffeln nach Geschmack salzen und pfeffern.

Geht, mit etwas Remoulade oder Aioli gereicht, auch gut als Hauptgericht für 1 bis 2 Personen durch!

Knuspriges Kartoffelbrot

Zutaten

400 g mehlig kochende Kartoffeln
10 g frische Hefe
150 ml lauwarmes Wasser
300 g Dinkelvollkornmehl
200 g Dinkelmehl
10 g Salz
1 TL Brotgewürz (optional)

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen, kochen und zerkleinern (Kartoffelpresse verwenden oder mit einer Gabel zerdrücken).
  2. Hefe in das lauwarme Wasser bröseln, verrühren und 10 Minuten stehen lassen.
  3. Beide Mehlsorten mit dem Salz (optional: dem Brotgewürz) in einer Schüssel mischen. Die lauwarmen, zerdrückten Kartoffeln und das Hefewasser dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.
  4. Danach den Teig noch einmal kneten und in ein Gärkörbchen geben, das vorher mit Mehl bestäubt wurde. Wieder abdecken und wieder ca. 30 Minuten gehen lassen.
  5. Inzwischen den Backofen auf 250°C Heißluft vorheizen.
  6. Den Teig nach der Ruhezeit aus dem Gärkörbchen auf ein Backblech stürzen und in den Backofen schieben.
  7. Eine feuerfeste Schüssel mit kaltem Wasser mit unten in den Ofen stellen.
  8. Nach einer Viertelstunde die Temperatur auf 220 °C herunter stellen und das Brot ca. 30-40 Minuten fertig backen.
Italienisches Weißbrot Rezept

Italienisches Weißbrot

Zutaten

500 – 550 ml lauwarmes Wasser (je nach Mehlsorte)
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
380 g Pizza-Mehl Type 00 oder 550er
370 g Mehl Type 550
1 EL Salz
2 EL Olivenöl

Zubereitung

Lauwarmes Wasser, Hefe und Zucker verrühren bis sich die Hefe darin aufgelöst hat. Die restlichen Zutaten dazugeben und 5 Minuten verkneten. Mit 550 ml Wasser ist der Teig sehr feucht, – aber das muss und soll so sein.

Nach dem Kneten eine Handvoll Mehl darüber stäuben – bitte nicht vorher und auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und nur soviel Mehl unterkneten, dass der Teig nicht mehr an den Händen klebt. Danach gebt ihr den Teig in eine geölte Schüssel, rundherum darin wälzen und lasst ihn abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 – 60 Minuten gehen .

Teig rausnehmen und halbieren – nicht mehr kneten, zu zwei länglichen Brotlaiben formen und entweder in Mehl rundherum wälzen oder mit Mehl bestäuben und so auf das mit Backpapier belegte Blech geben.

Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20 – 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen und eine Schale Wasser auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ab in den Ofen und ca. 20 – 25 Minuten je nach Ofen backen. Zwischendurch 2 – 3 mal Wasser in den Ofen sprühen.

Bierbrot mit Kümmel und Fenchel

Bierbrot mit Kümmel und Fenchel

besonders lecker mit einer malzigen Biersorte wie Bockbier

Zutaten für den Vorteig

200 g Roggenmehl
200 ml Bier
2 g frische Hefe

Zubereitung des Vorteigs

Die Zutaten in eine Schüssel geben und gut vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Abgedeckt bei Raumtemperatur etwa 3 Stunden ruhen lassen, anschließend über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für den Hauptteig

400 g Vorteig
300 g Roggenmehl
500 g Weizenmehl
24 g Salz
7 g frische Hefe
500 ml Bier
2 EL Olivenöl oder weiche Butter
1 TL trocken geröstete Kümmelsaat
½ TL trocken geröstete Fenchelsaat

Zubereitung des Hauptteigs

Vorteig aus dem Kühlschrank nehmen und bei einer Raumtemperatur von etwa 20 Grad gut 1 Stunde stehen lassen. Erst danach mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. 30 Minuten abgedeckt in der Schüssel ruhen lassen. Anschließend wenn gewünscht halbieren und zu zwei runden Teigstücken formen, in Gärkörbchen geben und weitere 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teigstücke auf ein Backblech legen, die Oberflächen mit Roggenmehl absieben und über Kreuz einschneiden. Backofen auf 250 Grad vorheizen. 1 Tasse Wasser in den Ofen gießen. Die Brote bei fallender Hitze auf 210 Grad circa 70 Minuten kräftig ausbacken. Nach 15 Minuten die Ofenklappe öffnen und den Dampf entweichen lassen.

Pläne für den Tag

6:46 Uhr an einem regnerischen, saukalten Freitagmorgen. Ich brauch erst mal nen starken Kaffee und mein Bademantel braucht den weißen Riesen. Heute will ich endlich mit dem neuen Gitarrenbuch vom Rainer Brunn anfangen („Ragtimes and Marches“).

Den Rainer findet man hier: https://www.rainer-brunn.de/
BlueSky: https://bsky.app/profile/rainer-brunn-blues.bsky.social
Mastodon: https://mastodon.social/@RainerBrunn
YouTube: https://youtube.com/@rainerbrunn-countrybluespi5

The Gentleman´s Rag - Tribute to Chet Atkins - Tab available - Original composition by Rainer Brunn

Grundkurs Gitarre Woche 2 – Finger oder Plektrum?

Nachdem du erste Bekanntschaft mit dem Greifen von Einzelseiten und Akkorden gemacht hast, stellt sich dir vermutlich die Frage, wie du nun beides idealerweise spielen sollst? Nun, wie du sicher schon weißt – man kann die Gitarre entweder mit den Fingern spielen, oder ein Plektrum verwenden, um die Saiten anzuschlagen. Das Eine schließt das Andere aber nicht aus – und deshalb lernst du in diesem Tutorial beide Spieltechniken kennen.

Wir konzentrieren uns in der 2. Woche mehr auf die Spielhand, das Zupfen von Saiten (von nun an: Finger-Picking) und das Anschlagen der Saiten mit dem Plektrum (von nun an: Pick).

Finger-Picking: Der „klassische“ Anschlag

Grundkurs Gitarre - die Spielhand

die Spielhand

Beim klassischen Anschlag (vergl. hier) zupfst Du die Saiten mit deinem Daumen und dem Zeige-, Mittel- und Ringfinger deiner Spielhand an. Dabei sind die Finger, wenn nicht explizit anders angegeben, fest einzelnen Saiten zugeordnet:

  • Daumen (p): E-, A- und D-Saite
  • Zeigefinger (i): G-Saite
  • Mittelfinger (m): B-Saite
  • Ringfinger (a): hohe E-Saite

Die Spielhand schwebt zwischen Steg und Schallloch. Die Bewegungen der Finger erfolgen aus dem jeweiligen Fingergrundgelenk heraus. Der Daumen macht dabei eine kreisende Abwärtsbewegung und kehrt danach in seine Ausgangsposition zurück. Alle anderen Finger bewegst du so, dass sie in einer leichten Aufwärtsbewegung von der Saite weg anschlagen. Achte beim Anzupfen einer Saite darauf, wirklich auch nur diese Eine zu treffen – und nicht etwa an der darüberliegenden Saite hängen zu bleiben.

Finger-Picking: Der Folk-Anschlag

Beim Folk-Anschlag spielst Du mit dem Daumen und fast immer nur mit dem Zeige- und dem Mittelfinger. Dem Daumen kommt bei dieser Spieltechnik eine erweiterte Rolle zu und die anderen Finger bedienen positionsabhängig unterschiedliche Saiten:

  • Daumen (p): E-, A-, D- und G-Saite
  • Zeigefinger (i): B-Saite
  • Mittelfinger (m): hohe E-Saite

Wenn in der Tabulatur nichts Anderes angegeben ist, sind die Handhaltung und die Anschlagtechnik die Gleichen wie beim klassischen Anschlag.

Flat-Picking: Der Anschlag mit dem Plektrum

Ein Plektrum (Pick) ist ein Plättchen aus Plastik oder Vinyl, mit dem die Saiten angeschlagen werden. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Stärken. Für den Anfang empfehle ich dir ein Mittelhartes in der Stärke 0,63 bis 0,73.

Bevor du loslegen kannst, musst du zu aller erst lernen, wie man ein Plektrum hält und spielt:

  • Als Ausgangslage bildest du mit deiner Spielhand in etwa eine halbgeöffnete Faust. Durch diese Haltung sind die Finger in den Gelenken automatisch gebeugt, was für den Zeigefinger, auf dem das Plektrum gleich aufliegen wird, sehr entscheidend ist.
  • Nun legst du das Plektrum auf dem vorderen Gelenk des Zeigefingers ab und fixierst es anschließend mit dem Daumen, der in keinem Gelenk gebogen ist.
    Die Plektrumspitze soll etwa einen halben Zentimeter im fast rechten Winkel unter dem Daumen herausragen.
  • Ganz entscheidend dabei ist, dass du beim Halten des Plektrums möglichst wenig Druck ausübst. Sowohl die Hand als auch die Armmuskeln sollten entspannt bleiben.
  • Anschlagbewegung: Halte das Plektrum parallel zur Saite. Beim Abwärtsschlagen zeigt die Plektrumspitze minimal nach Oben, beim Aufwärtsschlagen minimal nach Unten (sonst würdest du dich leicht in einer der Saiten verhaken). Die Bewegung kommt aus Handgelenk und Unterarm, wobei der Fokus im Melodiespiel mehr auf der Bewegung aus dem Handgelenk liegt. Bei größeren Anschlagbewegungen im Akkordspiel bekommt der Unterarm ganz automatisch mehr Gewicht.

Wenn du möchtest, schau dir dazu gern ein Video an, welches ich vor einigen Jahren mal für Kursteilnehmer gemacht hatte – mit dem Plektrum geht es bei Minute 0:50 los.

Übungen

Achte beim Üben einer Tabulatur immer darauf, ob und wie Fingersätze für die Greif- und für die Spielhand angegeben sind!
Wenn du dir noch nicht sicher mit dem Lesen von Tabulaturen bist, dann lies bitte nochmal im Teil 1 und Teil 2 des Tabulatur-Kapitels alles nach.

Vorübung zur Übung 6 – das klassische Finger-Picking

Greife den A-Moll Akkord und spiele das angegebene, zweitaktige Zupfmuster („Picking Pattern“) einige Male durch:

Es dauert am Anfang ein Weilchen, bis dir die Finger so gehorchen, wie sie sollen. Mach diese Übung in langsamem Tempo. Du wirst sehen, dass dein Spiel mit jeder Wiederholung besser wird.

Übung 6 – eine Finger-Picking Etüde mit klassischem Anschlag

Finger-Picking Etüde - Grundkurs Gitarre

Übung 6

Betrachten wir uns zunächst die Tabulatur einmal genauer:

  • Die zu spielenden Akkorde kennst du bereits aus der Lektion zur 1. Woche.
  • Auch der gleitende Abwärtsschlag in den Takten 1, 3, 6 und 7 sollte dir nicht mehr fremd sein: Gleite langsam mit dem Daumen abwärts über alle angegebenen Saiten.
  • Im Takt 6 verbinden wir zwei halbe Noten per Legato so miteinander, dass ihr Klang so lange anhält wie eine ganze Note. Nur der erste Akkord wird dabei angeschlagen.
  • Im Noten-Teil der Tabulatur kannst du vor einer Note kleine Zahlen und Buchstaben erkennen – das sind die Angaben zum Fingersatz für die Greifhand (Zahlen) und die Spielhand (Buchstaben). Nehmen wir einmal den 2. Takt als Beispiel:
    Der gegriffene Akkord ist das A-Moll, Du hast ihn bereits im 1. Takt gegriffen (ein angegebener Akkord bleibt in einer Tabulatur so lange gültig, bis entweder ein neuer Akkord, oder aber eine andere Greifanweisung folgt).
    Die A-Saite wird leer (0) mit dem Daumen (p) angeschlagen, die Notendauer beträgt eine Viertelnote.
    Danach wird die hohe E-Saite mit dem kleinen Finger (a) angeschlagen, die Notendauer beträgt eine Achtelnote. Ich habe hier die Angaben zum Fingersatz der Greifhand weggelassen, da sie sich aus dem Akkorddiagramm ergibt! 
    Als Nächstes spielst du die im 2. Bund gegriffene G-Saite mit dem Zeigefinger (i), die Notendauer beträgt auch hier eine Achtelnote.
    Darauf folgen erneut zwei Achtelnoten: Die Erste spielst du mit dem Mittelfinger (m) auf der im 1. Bund gegriffenen B-Saite, die Zweite wieder mit dem Zeigefinger (i) auf der im 2. Bund gegriffene G-Saite .
    Der letzte Ton im Takt ist wieder eine Viertelnote. Du spielst sie mit dem Daumen (p) auf der im 2. Bund gegriffenen D-Saite.
  • Weitere Besonderheiten gibt es in den Takten 1, 3, 4 und 7: Hier ist jeweils ein kleiner Basslauf eingebaut, der vollständig mit dem Daumen (p) angeschlagen wird. Achte auch hier wieder auf die Angaben zum Fingersatz!

Vergegenwärtige dir das eben Gesagte und beginne mit der Übung 6!

  • Höre dir zunächst das Tonbeispiel einige Male an und versuche dabei, den jeweils gespielten Noten zu folgen.
  • Teile dir die Übung in Abschnitte ein: Für den Anfang übe nur den 1. Takt. Sobald du ihn spielen kannst, übe den 2. Takt und sobald der sitzt, spiele die Takte 1 und 2 nacheinander. Setze dieses Übungsschema fort: Sobald ein Abschnitt sitzt, nimm dir Nächsten vor. Lerne, ihn zu spielen und kombiniere ihn wieder mit den zuvor geübten Abschnitten – so lange, bis du das komplette Stück beherrschst.
  • Übe zunächst in einem dir angenehmen, langsamen Spieltempo und steigere dieses erst, wenn du das Gelernte fehlerfrei zu spielen vermagst.
  • Übe möglichst immer mit einem Metronom und versuche, ein Spielgefühl für jedes geübte Stück aufzubauen!

Vorübung zur Übung 7

Spiele das nun folgende dreitaktige Anschlagmuster einige Male mit dem Plektrum (Pick) durch. Achte dabei auf die angegebene Anschlagrichtung!

  • Takt 1: Nur Abwärtsschläge, Wechsel auf von der G- auf die B-Saite nach der Hälfte des Takts. Notenwerte: Viertelnoten
  • Takt 2: Nur Aufwärtsschläge, Wechsel auf von der B- auf die G-Saite nach der Hälfte des Takts. Notenwerte: Viertelnoten
  • Takt 3: Wechselschlag abwärts/aufwärts, Wechsel von der G- auf die B-Saite nach dem ersten viertel des Takts, Wechsel von der B- zurück auf die G-Saite nach dem zweiten Viertel des Takts, Wechsel von der G- auf die B-Saite nach dem dritten Viertel des Takts. Notenwerte: Achtelnoten

Übung 7 – ein Flatpicking-Abenteuer

Als Flatpicking bezeichnet man einerseits die Plektrum-Spieltechnik, andererseits aber auch ein mit dem Plektrum (Pick) gespieltes, mehr oder minder melodisches Stück – einen Song, aber auch ein mit dieser Spieltechnik vorgetragenes Gitarrensolo. Hier kommt eine kurze Melodie auf der Basis der C-Dur-Tonleiter:

Flatpicking Übung 7 - Grundkurs Gitarre

Übung 7

Achte beim Üben genau auf die angegebene Anschlagrichtung, den Fingersatz und die Notenwerte! Spiele die Übung in langsamem Tempo und steigere es erst, wenn du sauber damit klarkommst.

Das war’s für diese Woche! Erstelle dir für die 2. Woche wieder einen Übungsplan und fixiere ihn schriftlich.

Registrierter Benutzer können einen fertig vorbereiteten Übungsplan für die 2. Woche auch zusammen mit den ausdruckbaren Tabulaturen der Übungen (PDF) kostenlos als Archiv herunterladen – Download: woche02.zip (in neuem Browser-Fenster)

 

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Zeit der Monster

Stell dir vor, es ist das Jahr 2026. Du stellst fest, dass

  • deine Friseurin
  • dein DHL-Bote
  • dein Dönermann
  • dein Fitness-Trainer
  • deine Ärztin
  • dein Busfahrer
  • die Lehrerin deines Kindes
  • dein Nachbar
  • die Eine aus dem Bauch-Beine-Po-Kurs
  • der Typ, der beim Fußball-Club Spiel immer neben dir steht

plötzlich nicht mehr da ist. Über Nacht weg. Verschwunden. Du weißt, warum. Jeder weiß, warum. Niemand sagt was. Ist eh zu spät jetzt. Fühlt sich unfassbar beschissen an.

Gab es schonmal. Kann wieder passieren. Jetzt ist die Zeit, dass zu verhindern – nicht 2026. Jetzt.

Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster.
Steh‘ auf und mach was!