Michas Neckarwellen

Michas Neckarwellen - eine Alternative zur Donauwelle

Meine Donauwellen-Variation hat’s nicht nur kalorisch in sich – sie besticht auch durch einen würzig-aromatischen, saftigen Rührteig, eine feine Vanille-Buttercreme mit Rum und den Geschmack von Kirschen und feiner Nougat-Schokolade.

Das A und O beim Backen dieser Köstlichkeit sind genügend Zeit, beste zimmerwarme Zutaten und die korrekte Abfolge der Schritte beim Zubereiten.

Zutaten

Für ein normalgroßes Backblech benötigst du

für den Rührteig:

  • 700 g Sauerkirschen (Abtropfgew.)
  • 250 g weiche Butter
  • 220 g Zimtzucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1 Msp. Gewürznelkenpulver
  • 1 Msp.  Anispulver
  • 5  Eier (Größe M)
  • 375 g Weizenmehl
  • 3 gestr. TL hochwertiges Backpulver
  • 20 g feines Trinkschokoladenpulver
  • 1 EL Milch (zum Verrühren)

für die Buttercreme:

  • 500 ml Vollmilch
  • 1 Pck. gutes Vanillepuddingpulver
  • 100 g gesiebter Staubzucker
  • 250 g weiche Butter
  • 1 EL Rum (alternativ: 5 Tr. Rum-Aroma)

für den Schokoguss:

  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 200 g Nougatschokolade
  • 2 EL geschmolzenes Kokosfett
  • weiße Schokoraspeln (zum Bestreuen)
  • geröstete Haselnusskerne (zum Bestreuen)

Zubereitung

1. – Teigboden anrühren und backen:

  1. Lasse die Sauerkirschen in einem feinmaschigen Sieb gut abtropfen. Fange den Saft zwecks anderweiliger Verwendung auf.
  2. Fette dein Backblech gut mit Butter oder Margarine aus.
  3. Heize deinen Backofen auf ca. 180° C (Ober-/Unterhitze), 170° C (Gasofen) oder 160° C (Umluft) vor. In der Zwischenzeit:
  4. Butter oder Margarine in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillin-Zucker, Gewürze und Salz unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und in 2 Portionen kurz auf mittlerer Stufe unterrühren.
  5. Knapp 2/3 des Teiges auf das Backblech streichen. Trinkschokolade sieben, mit Milch unter den übrigen Teig rühren und gleichmäßig auf dem hellen Teig verteilen.
  6. Die Sauerkirschen kurz auf Küchenpapier legen, anschließend auf dem dunklen Teig verteilen und mit einem Löffel leicht in den Teig drücken. Das Blech in den Backofen schieben.
  7. Unter ständiger Sicht- und Temperaturkontrolle backst du nun den Boden für ca. 40 Minuten aus. Er soll gut aufgehen und durchbacken, aber nicht zu trocken werden! Mache nach 2/3 der Backzeit die Stäbchenprobe. Stich dazu einen dünnen Holzspieß in den Kuchen. Wenn beim herausziehen nichts mehr daran kleben bleibt, dann ist der Boden fertig gebacken.
  8. Nimm den fertigen Kuchenboden aus dem Ofen und lasse ihn auf Zimmertemperatur abkühlen. Bereite derweil die Creme für die Füllung vor:

2. – Buttercreme zubereiten:

  1. Puddingpulver mit 100 g Zucker in einem Schälchen vermischen. Mit mind. 6 EL von 500 ml kalter Milch nach und nach anrühren.
  2. Die übrige Milch in einem Topf sprudelnd aufkochen und vom Herd nehmen. Das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen einrühren, den Topf wieder auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze den Pudding 1 Min. unter kräftigem Rühren köcheln lassen.
  3. Den Pudding in eine Schüssel füllen, die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie belegen (so bekommt der Pudding keine Haut) und bei Zimmertemperatur erkalten lassen.
    Die Butter ebenfalls bei Zimmertemperatur lagern. Pudding und Butter sollten unbedingt später beide Zimmertemperatur haben, da die Buttercreme sonst gerinnt und ausflockt.
  4. Weiche Butter mit dem Mixer (Rührstäbe) geschmeidig rühren. Den erkalteten Pudding nach Zugabe von Rum durchrühren und esslöffelweise unterrühren.
  5. Den inzwischen erkalteten Kuchenboden gleichmäßig mit der Buttercreme bestreichen und die Neckarwellen etwa 1 Stunde kalt stellen.

3. – Schokoguss zubereiten und aufbringen:

  1. Auf dem noch warmen, halbflüssigen Schokoguss nun weiße Schokoraspeln und geröstete Haselnussstückchen verteilen.
  2. Schokoguss abkühlen lassen, danach die Neckarwellen nochmals für 1 Std. im Kühlschrank herunterkühlen, damit alles schön fest bleibt.

4. – Kuchen servieren

  1. Nimm die Neckarwellen etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank.
  2. Schneide die Neckarwellen mit einem scharfen Messer in portionsgerechte Stücke.
  3. Verteile sie nach Bedarf auf kleine Kuchenteller und serviere sie zu starkem, aromatischen Kaffee.

Guten Appetit!


Du magst meine Rezepte und backst sie gerne nach? Dann freue ich mich über einen kleinen Obolus für meine Küchen-Kasse. Besten Dank!  🙂

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Espresso-Soda

Espresso-Soda auf Eis

Dieser kalte Kaffee ist alles Andere als langweilig!

Zutaten:

  • 600 ml kalter Espresso oder Cold Brew
  • 4 EL Ahornsirup
  • 1 Prise gemahlener Zimt
  • 1 l Sprudelwasser
  • Eiswürfel nach Bedarf

Zubereitung:

  1. Espresso, Zimt und Ahornsirup gut miteinander verrühren
  2. Ein hohes Glas zu 2/3 mit Eiswürfeln auffüllen
  3. Glas jeweils zur Hälfte mit Espressomischung und Sprudelwasser auffüllen

Spaghetti alla Puttanesca

Spaghetti alla Puttanesca Hurenspaghetti

Das Originalrezept für Spaghetti alla Puttanesca (oft als „Hurenspaghetti“ bezeichnet) stammt aus Neapel und zeichnet sich durch seine intensiven, salzigen Aromen aus. Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Oliven, Kapern und Sardellen.

Warum „Hurenspaghetti“?

Der Name leitet sich von puttana (italienisch für Prostituierte) ab. Eine Legende besagt, dass das Gericht von neapolitanischen Bordellbesitzerinnen erfunden wurde, da es schnell geht, aus haltbaren Zutaten besteht und einen intensiven Duft verbreitet, um Kunden anzulocken.

Zutaten (für 2 Personen)

  • 200-250 g Spaghetti
  • 2-3 EL gutes Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen (in dünne Scheiben geschnitten)
  • 5-6 Sardellenfilets (in Öl, fein gehackt)
  • 1 TL Chiliflocken (oder 1-2 frische Chilischoten)
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL italienische Kräutermischung
  • 2 EL Kapern (in Salz oder Essig)
  • 100 g schwarze Oliven (am besten Gaeta-Oliven, entsteint)
  • 400 g geschälte Tomaten (Dose, hochwertige Qualität)
  • Frische Petersilie (gehackt)
  • Optional: 1 TL Tomatenmark, etwas Pfeffer (Salz wird oft nicht benötigt, da Sardellen und Oliven salzig genug sind)

Zubereitung

  1. Vorbereitung: Knoblauch schneiden, Sardellen hacken, Oliven halbieren und Petersilie hacken.
  2. Aromenbasis: Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Knoblauch, Chili und Sardellenfilets bei mittlerer Hitze andünsten, bis die Sardellen fast zerfallen sind.
  3. Sauce: Kapern, Oliven, Kräutermischung und die Tomaten hinzugeben. Die Tomaten mit einem Kochlöffel leicht zerdrücken. Die Sauce für ca. 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie leicht eindickt.
  4. Pasta kochen: Während die Sauce köchelt, die Spaghetti in reichlich, leicht gesalzenem Wasser al dente kochen.
  5. Vereinen: Die Spaghetti direkt aus dem Wasser in die Pfanne zur Sauce geben. Ein kleiner Schluck Pastawasser sorgt für Bindung. Alles gut durchschwenken.
  6. Servieren: Mit frischer Petersilie bestreuen und heiß servieren.

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„Serbisches“ Reisfleisch nach einem Altwiener Rezept

Für das Reisfleisch:

• Schnitzel, Schweinenacken oder Schulter
• Selchspeck, Räucherspeck oder Bauchspeck
• Zwiebeln
• Rote Paprikaschoten
• Tomaten oder Tomatenmark
• Knoblauch, Chilischote (optional)
• Paprikapulver (edelsüß, gern teils scharf)
• Ajvar (mild oder scharf) • Reis (Langkorn oder Parboiled)
• Heiße Rinderbrühe (stark)
• Butterschmalz, Schweineschmalz oder neutrales Öl
• Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel
• Frische Petersilie zum Servieren

Zum Servieren (optional):

• Ajvar, Sauerrahm

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen, Fleisch würfeln, Gemüse vorbereiten, Brühe erhitzen.
  2.  Selchspeck im gusseisernen Topf oder der Tajine auslassen, Zwiebeln langsam goldgelb rösten – das ist deine Geschmacksbasis.
  3. Paprika, Knoblauch, Chili und Tomaten/Tomatenmark zugeben, dann das Fleisch in der Zwiebelmischung schmoren.
  4. Mit Paprika, Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel würzen und Ajvar einrühren.
  5. Mit heißer Brühe aufgießen und das Fleisch erst zugedeckt, dann offen im Rohr schmoren, bis alles schön sämig ist.
  6. Reis untermischen, mit der restlichen Brühe bedecken und im Ofen fertig garen, bis der Reis weich und locker ist.
  7. Zum Schluss kurz im heißen Rohr „anbraten“, damit der Reis außen leicht trocknet und sich eine feine Kruste bildet.
  8.  Mit Petersilie bestreuen und mit Ajvar oder Sauerrahm servieren.

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Feine Butterplätzchen

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 250 g Staubzucker (Topping)
  • 250 g Butter
  • Schalenabrieb einer Biozitrone
  • 1 Prise feines Salz
  • 6 Eigelb
  • Mehl zum Ausrollen
  •  Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft

Zubereitung:

  • Siebe die 500 g Mehl in die Schüssel und vermenge dieses mit 250 g Zucker
  • Mache nun eine Mulde in die Mitte und schneide die 250 g Butter in kleine Würfel – diese legst du nun um die Mulde herum
  • Füge eine Prise Salz und Zitronenabrieb hinzu
  • Die 6 Eigelbe in die Mulde geben und alles mit dem Knethaken (Handrührgerät) rasch verrühren
  • Die Schüssel gut abdecken und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen
  • Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze einstellen
  • Backblech mit Backpapier auslegen
  • Auf der bemehlten Arbeitsflächen den Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig ausrollen
  • Die Ausstechformen kurz in Mehl eintauchen und dann den Teig ausstechen
  • Mithilfe eines kleinen Messer lassen sich die ausgestochenen Plätzchen besser von der Arbeitsfläche lösen und aufs Backpapier legen
  • Gib die rohen Plätzchen im Anschluss für 10 min in den Backofen
  • Verziere die fertigen Plätzchen nach dem Auskühlen mit Zuckerguss und/oder Kuvertüre

Haselnuss-Makronen

Zutaten:

  • ca. 45 Stück Backoblaten mit 50 mm Durchmesser
  • ca. 45 Stück Haselnüsse
  • 3 Eiweiße (Größe M)
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen, Umluft deshalb, weil du so zwei Backbleche gleichzeitig in den Backofen geben kannst.
  2. Die 3 Eier trennen und die 3 Eiweiße mit 1 Prise Salz in eine Rührschüssel geben.
  3. Im Anschluss schlägst du die 3 Eiweiße mit den Quirlen der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät sehr steif.
  4. Danach lässt du unter Rühren die 150 g Puderzucker hineinrieseln. Für insgesamt 3-4 Minuten rühren. So entsteht eine fluffige Baisermasse, die du daran erkennst, dass sie Spitzen zieht.
  5. Jetzt hebst du die 200 g gemahlenen Haselnüsse vorsichtig mit einem Backlöffel unter die Baisermasse bis alles gut miteinander vermengt ist.
  6. Fülle die Baisermasse im Anschluss in einen Einweg-Spritzbeutel und schneide die Spitze ca. 1 bis 1,5 cm ab.
  7. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilst du die Oblaten und spritzt mit dem Spritzbeutel eine kleine Menge auf die Oblate, achte darauf, dass ein Rand von ca. 5 mm außen herum bleibt. Je 1 ganze Haselnuss mittig auf die Makronen setzen.
  8. Die Backbleche mit den Haselnussmakronen gibst du nun mit Abstand dazwischen für ca. 15 bis 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Danach auskühlen lassen und in einer Plätzchen- bzw. Keksdose aufbewahren.

Kokos-Makronen

Zutaten für ca. 50 Stück:
5 Eiweiß
188 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
2 Prisen Zimt
250 g Kokosraspeln
50 Oblaten

Zubereitung:

  1. Eiweiß sehr steif schlagen. Ein Blech (38 x 45 cm) mit Backpapier auslegen. Ofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze (Umluft: 150 Grad) vorheizen.
  2. Zucker, Vanillezucker & Zimt kurz unterrühren.
  3. Kokosraspel unterheben. Oblaten auf dem Blech verteilen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf die Oblaten setzen.
  4. Kokos-Makronen im vorgeheizten Ofen ca. 10-12 Minuten backen. Vollständig auf dem Blech auskühlen lassen.

Spaghetti Carbonara – das Original

– aber bitte ohne Sahne! –

Was in deutschen Küchen oft mit Sahne, Schinken und Parmesan serviert wird, hat mit dem Original aus Rom wenig gemein. Die echte Carbonara kommt mit nur fünf Zutaten aus und verzaubert durch ihre cremige Konsistenz – ganz ohne Sahne.

Das Geheimnis der authentischen Carbonara liegt in der Qualität der wenigen Zutaten und der richtigen Technik. Statt gewöhnlichem Speck wird traditionell Guanciale verwendet – luftgetrockneter Schweinebackenspeck, der deutlich intensiver schmeckt als Pancetta oder deutscher Speck. Der charakteristische salzige Geschmack kommt vom Pecorino Romano, einem Hartkäse aus Schafsmilch, der gemeinsam mit Eigelb die seidige Sauce bildet.

Zutaten:

  • 300 g Spaghetti
  • 200 g Guanciale (alternativ Pancetta)
  • 5 Eigelb (Zimmertemperatur)
  • 200 g Pecorino Romano (für Soße und Topping)
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Optional: ein Schuss extra natives Olivenöl für den letzten Schliff

Zubereitung:

Die Kunst der Carbonara liegt im richtigen Timing und der perfekten Temperatur. Das Originalrezept aus Rom ist überraschend einfach, erfordert aber Präzision bei der Ausführung.

  1. Guanciale vorbereiten: Den Guanciale in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in einer großen Pfanne ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze langsam auslassen. Nach 5-7 Minuten ist er goldbraun und knusprig. Das austretende Fett nicht wegschütten – es wird später für die Sauce benötigt.
  2. Spaghetti kochen: Parallel dazu die Spaghetti in reichlich gesalzenem Wasser al dente garen. Wichtig: Eine halbe Tasse des stärkehaltigen Kochwassers vor dem Abgießen aufbewahren.
  3. Die Eiermischung: Während die Nudeln kochen, 5 Eigelbe (Zimmertemperatur!) mit 150 g fein geriebenem Pecorino Romano und reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer zu einer cremigen Masse verrühren.
  4. Der entscheidende Moment: Die abgetropften, heißen Spaghetti sofort in die Pfanne mit dem knusprigen Guanciale geben und kurz schwenken, damit sich das Fett verteilt. Dann die Pfanne vom Herd nehmen – das ist entscheidend!
  5. Cremige Vollendung: Die Eiermischung zügig unter die noch heißen Nudeln rühren. Dabei schluckweise das aufbewahrte Kochwasser hinzufügen, bis eine seidige, cremige Sauce entsteht. Die Restwärme der Pasta gart die Eier sanft, ohne dass sie stocken.
  6. Sofort servieren: Die Carbonara sofort auf vorgewärmte Teller verteilen und mit den restlichen 50 g Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer garnieren. Optional einen Schuss hochwertiges Olivenöl („al crudo“) darüber träufeln.

 


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Salzekuchen

Salzekuchen aus dem Vogelsberg

eine Spezialität aus dem Vogelsberg

Wenn früher in den Backhäusern der Gemeinden die großen gemeinschaftlich genutzten Steinöfen vom Brotbacken noch heiß waren, wurde von einer kleinen Menge Sauerbrotteig und geriebenen Kartoffeln, nur gewürzt mit Salz und angereichert mit Quark, Eiern, sowie Fett, und je nach Ort mit Speck und Zwiebeln, oder auch nur Gartenkräutern, der Salzekuchen gebacken. Ein herzhafter Genuss, der auch kalt noch gut schmeckt und zu dem meist eine große Tasse schwarzer Kaffee getrunken wird.

Zutaten für drei Bleche:

2 kg Brotteig (Sauerteig)
1,5 kg Kartoffeln
600 g Quark
600 g Zwiebeln
350 g Speck oder Dörrfleisch
350 ml Öl
10 Eier
Kümmel, Salz, kleingeschnittener Lauch und Petersilie

Zubereitung:

Die Kartoffeln kochen und durch eine Presse drücken oder stampfen. Kartoffeln mit Quark, Eiern und Öl zu einer glatten Masse rühren. Zwiebeln schälen, kleinschneiden, Zwiebeln in Fett glasig dünsten. Lauch und Petersilie waschen und klein schneiden. Alles zur Kartoffelmasse geben und gut mischen. Mit Kümmel und Salz würzen.

Den Brotteig auf gefetteten Blechen (35 x 40 cm) ausrollen. Erst die Kartoffelmasse, dann den Speck darauf verteilen. Bei ca. 270°C für 45 Minuten backen. In Stücke schneiden und mit schwarzem Kaffee servieren.


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Beutelches mit Zwiebelsauce

Beutelches - ein arme-Leute-Essen aus dem Vogelsberg

ein „arme-Leute-Essen“ aus dem Vogelsberg

Der Name “Beutelches” kommt daher, dass die Kartoffelmasse mit Wurst und Fleisch in einen Leinenbeutel gefüllt und darin gekocht wird.

Zutaten für die Beutelches“:

1.5 Kilogrammroh geriebene Kartoffeln
300 Grammgekochte Kartoffeln
1 StückLauch klein geschnitten
750 GrammSolperfleisch in Würfel
150 GrammBauchfleisch und Wurstreste
Salz, Pfeffer, Majoran und Muskat

Zutaten für die Zwiebelsauce:

500 GrammZwiebel
1 EsslöffelMehl
500 MilliliterFleischbrühe

Zubereitung der Zwiebelsauce:

Zwiebel in Streifen schneiden, in Butter hellbraun andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach mit 1 EL Mehl bestäuben und anschwitzen. Die Zwiebeln mit einem halben Liter Fleischbrühe ablöschen und so lange kochen, bis sie schön weich sind. Wer möchte, kann zusätzlich noch 250 g fetten Speck in einer Pfanne auslassen und unter die Sauce geben.

Zubereitung der „Beutelches“:

Die Zutaten gut mischen und in einen Leinenbeutel füllen, anschließend zubinden. In Salzwasser ca. 75 Minuten kochen.
Nach dem Kochen, Beutel in kaltem Wasser abschrecken und den Inhalt vorsichtig heraus drücken und mit der heißen Zwiebelsauce servieren.


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